Tagungsbericht (Autorin: Ursula Salbert)

Tagungsthema: Yoga für Kinder - Yoga an Schulen, Stand der Entwicklung und Forschung

Yoga im Kindergarten - ein Kinderspiel?

Erfahrungsbericht über die Verflechtung von Kinderyoga mit dem Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag.

Zuerst möchte ich auf Situationen in den Kindereinrichtungen eingehen und dann begründen, warum Yoga mit Kindern, schon im Vorschulalter angewandt, sich vorteilhaft auf die kindliche Entwicklung auswirken kann.
In meinem Bericht verwende ich die Bezeichnung „Erzieherin“, damit sind natürlich auch die männlichen Kollegen gemeint.

Vorschulkinder gehen in der Regel 3-4 Jahre in eine Kindereinrichtung. Diese hat die Aufgabe, die Eltern in ihrer Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungspflicht zu ergänzen und zu unterstützen. Das Leistungsangebot orientiert sich pädagogisch und organisatorisch an den Bedürfnissen der Kinder und Familien.
Siehe Kinder- und Jugendhilfegesetz §22 (2) und Kindergartengesetz-KGAG für Baden-Württemberg § 2.

Welche Bedürfnisse haben Kinder und Familien heute?
Wenn wir unsere Kinder, wie Prof. Dr. Klaus Hurrelmann (Leiter des Sonderforschungsbereichs Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter der Universität Bielefeld) beschreibt, als gesundheitliche Seismographen betrachten, die unverstellt ihre Lebenswelt widerspiegeln, so brauchen wir nur die momentanen Befindlichkeiten der Kinder zu beobachten, um dann Rückschlüsse über ihre tatsächlichen Bedürfnisse zu ziehen.

Schauen wir uns also die Befindlichkeiten in der Realität an:

Noch nie strömten so viele Außenreize, die gar nicht mehr verarbeitet werden können, auf unsere Kinder ein.
Noch nie hatten Psychologen, Ergotherapeuten, Logopäden und Heilpädagogen soviel Zulauf von Kindern im Vorschulalter.
Noch nie diagnostizierten Ärzte so viele psychosomatisch bedingte Erkrankungen im Kindesalter.
Noch nie hatten Eltern, trotz technischer Revolution und steigendem Komfort, so wenig Zeit und Verständnis für die tatsächlichen Bedürfnisse ihrer Kinder.
Noch nie gab es so viele Weiterbildungen für PädagogInnen zum Thema „Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern“.

In Anbetracht dieser Tatsachen stellt sich doch die Frage:
Kommen unsere Kinder eines Tages gut vorbereitet in die Schule?
Kinder, die in einer verständnislosen Gesellschaft in zu engen Reservaten leben müssen, in denen Überforderung und Zeitmangel den Tagesablauf prägen und in denen kein Platz ist für Spontaneität, Sinneserfahrungen, Gefühle?
Kinder, die die Frustrationen der hilfesuchenden Eltern und Erzieherinnen spüren?
Kinder, die auf krankmachende Umwelteinflüsse zunehmend mit physischen und psychischen Schäden reagieren?

Schauen wir uns weiterhin die Realitäten im Elementarbereich an.
So sehen wir, daß auf der einen Seite der Konkurrenzkampf unter den Einrichtungen zunimmt und die Anforderungen intern steigen und auf der anderen Seite die Richtlinien für die Rahmenbedingungen aus Sparzwängen ausgesetzt werden.

So entsteht Druck, der vielerorts dazu führt, dass nur noch nach außen der Schein einer guten Arbeit gewahrt wird.
Nach der Devise „So viel wie möglich, aber billig muss es sein“ werden Kinder und Erzieherinnen überfordert.
Durch diese Überforderung werden die körperlichen, geistigen und seelischen Befindlichkeiten der Kinder zunehmend beeinträchtigt. Und durch die aufkommende Unzufriedenheit wird die hohe Fluktuationsrate im Erzieherinnenberuf noch erhöht.
Spreche ich mit Erzieherinnen auf Fortbildungsveranstaltungen, so schwanken ihre Gedanken zwischen Liebe zum Kind, Tatendrang, Freude und Aufopferung für den Beruf einerseits und Resignation, Stresssymptomen und Burn-Out-Syndrom andererseits.

Wenn sich das Leistungsangebot in Kindereinrichtungen wirklich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren soll, so muss man zuerst die Bedürfnisse erkennen, um wirksame Hilfen zu entwickeln. Die brauchen nicht teuer sein aber gut durchdacht und effektiv.

Kinder haben ein natürliches Bedürfnis nach Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Werden sie eingeengt in Reservate und unter Zeitdruck gesetzt, können sie sich nicht ganzheitlich entfalten. Sie brauchen Freiräume zum kreativen Experimentieren, Wahrnehmen, Kommunizieren und Verarbeiten.
Damit Reizüberflutung unsere Kinder nicht krank macht, brauchen sie gesundheitsfördernde Hilfen. Sie brauchen wieder Zeit für Gefühle, Zeit zum Stilleerleben.

Genau hier setzte ich 1994 als Erzieherin in meinem Kindergarten St. Walburga in Sandweier an.
Mit Entspannungstechniken, wie dem Autogenem Training und der Muskelentspannung, hatten meine Kinder und ich schon gute Erfahrungen gemacht. So begann ich Yoga mit Kindern in meine pädagogische Arbeit zu integrieren.
Gerade die körperlichen und psycho-physischen Wechselwirkungen, die ich durch eigene Yogapraxis am eigenen Körper erleben konnte, gaben mir dazu den Anlass.

Ich wollte erreichen, dass die Kinder ihren eigenen Körper und somit ihre eigenen Möglichkeiten und Grenzen erfahren.
Ich wollte erreichen, dass die Kinder durch diese intensive Selbsterfahrung selbstbewusster werden.
Ich wollte die psychosomatischen Wechselwirkungen beobachten.
Ich wollte den Kindern eine autogene Methode zur Selbstfindung und Stressbewältigung in die Hände legen.

Praktische Hilfen bekam ich damals von meiner damaligen Yogalehrerin Doris Rothweiler und der bekannten Buchautorin und Yogalehrerin Frau Ursula Rücker-Vogler auf einer Weiterbildung für Erzieherinnen.
Später, als ich meine Yogalehrerausbildung an der Yogaschule Englmann in München absolvierte und weitere Fortbildungen zum Thema besuchte, kamen noch weitere Anregungen dazu.
Ich begann also die didaktischen und methodischen Anregungen zur Planung von Yoga-Übungsreihen mit acht Kindern meiner Gruppe, zwischen 5 und 6 Jahren, umzusetzen.
Dies tat ich einmal die Woche für 20- 30 Minuten.
Später kamen im Wechsel die 4-jährigen Kinder dazu, so dass ich mit allen zwei Jahre regelmäßig üben konnte.
Nach dem Schuleintritt bestand dann für sie weiterhin die Möglichkeit, an einem von mir organisierten Volkshochschulkurs teilzunehmen, was die Kinder mit Begeisterung nutzten.
So konnte ich im Laufe der Zeit erworbenes Wissen mit eigenen Erfahrungen und Ideen verbinden.

Yoga ein Kinderspiel?

Nach welchen Gesichtspunkten plane ich Yoga-Übungsreihen und welche Wirkungen kann ich beobachten.

Kinder zwischen 3 und 7 Jahren lernen durch Erfahrungen. Diese Erfahrungen werden vorrangig spielerisch gewonnen und ausgelebt.
Will ich also Kinder in diesem Alter für Yoga begeistern, muss ich phantasievoll und spielerisch an dieses Thema herangehen.
Jede Stunde hat ein Thema, das sich an unserem Gruppenthema orientiert und sich wie ein roter Faden durch die ganze Stunde zieht.
Mit Hilfe eines Zauberstabes verwandele ich die Kinder in die verschiedenen Asanas hinein, sie leben dadurch ganz in der Übung auf und spüren ihre Verwandlung mit allen Sinnen.
Alle Asanas sind in eine Geschichte eingebunden, ergeben ein aufeinander aufbauendes, rhythmisches, abgerundetes Ganzes und fesseln im Verlauf die Aufmerksamkeit der Kinder. Unter Beachtung des natürlichen Bewegungsdranges der Kinder werden alle Asanas dynamisch ausgeführt, auch um einer Überlastung sowie einer Verletzungsgefahr entgegenzuwirken. Gleichzeitig werden bewusst Bewegungserfahrungen verinnerlicht.

Ich konnte beobachten, dass das Üben der auf den kindlichen Entwicklungsstand zugeschnittenen Asanas nicht nur eine Stärkung der Muskulatur bewirkt und Verspannungen abbaut, sondern auch, dass durch das Hineinspüren die Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit der Kinder erhöht wird.
Gefühle und Phantasien werden ausgelebt, das Innere wird offenbar, wird raus- und losgelassen.
Der pädagogische Nutzen offenbart sich im Zusammenhang, denn Loslassen hat immer etwas mit Entkrampfen, Lockerwerden, Sich-frei-machen zu tun, auch im seelischen Bereich. So werden Kinder offener und aufnahmebereiter.
Weiterhin lernen sie sich selbst genau zu beobachten, was die Konzentrationsfähigkeit schult.
Es entsteht für die Kinder kein Leistungsdruck, da nur der eigene Fortschritt beim Üben zählt. Diese Tatsache ermöglicht, dass Kinder unterschiedlichen Alters zusammen üben können ohne in Konkurrenzkampf zu treten. .

Mit Hilfe von Atemwahrnehmungsübungen werden die Kinder sensibler für innerkörperliche Vorgänge. Sie lernen still und achtsam zu werden. Das Interesse für den anatomischen Aufbau des Körpers wird geweckt und während des Übens werden Zusammenhänge erfahrbar.

Neben nonverbalen Ausdrucksmöglichkeiten, sind mir auch Gespräche mit den Kindern über Sinneseindrücke und Empfindungen sehr wichtig. Dabei lernen sie zu ihren eigenen Gefühlen zu stehen, ehrlich zu sein, unterschiedliche Empfindungen zu akzeptieren, dies als selbstverständlich und als eine Bereicherung anzusehen.

Ich selbst konnte in den letzten Jahren positive Veränderungen an den mir anvertrauten, Yoga übenden Kindern beobachten.
Sie sind offener, kontaktfreudiger, toleranter, selbstbewusster und selbständiger. Im Hinblick auf die Vorsorge gegen sexuelle Gewalt und Drogenabhängigkeit, sind diese Charaktereigenschaften sehr wichtig. Denn nur ein selbstbewusstes Kind, das gelernt hat selbstbestimmend für sein eigenes Wohl zu entscheiden, kann ein deutliches „Nein“ aussprechen.
Durch konstantes Üben, erspüren die Kinder den Wechsel von Außen und Innen, von Laut und Leise, von Anspannung und Entspannung, erkennen sie dessen Notwendig zum Aufzutanken von Energien aus sich selbst heraus. Sie lernen, mit ihren eigenen Kräften besser zu haushalten, sich zu entspannen und sich so vor negativem Stress zu schützen.
Sie genießen die Stille und Konzentration und haben Zeit zum sinnlichen Erfahren.
Sie sind also besser auf das Leben in der Gemeinschaft vorbereitet.

Schauen wir uns diese positiven Wirkungen an, so liegt doch der Gedanke nahe, Kinder-Yoga als ein Bildungs- und Erziehungsangebot in Kindereinrichtungen zu integrieren, um dem Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsauftrag, der ja beinhaltet, glückliche, selbstbewusste und gesunde Kinder auf die Schule und das Leben vorzubereiten, gerecht zu werden.

Verstehen wir Gesundheit als Zustand körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens, so wird deutlich, welchen Beitrag Kinder-Yoga zur Förderung der Gesamtentwicklung der Kinder und zur Prophylaxe der sogenannten „Zivilisationskrankheiten“ leisten kann.

Und schauen wir in die Dienstordnung für erzieherisch tätige MitarbeiterInnen in den kirchlichen Tagesstätten der Erzdiözese Freiburg unter § 25.1 , so steht dort ausdrücklich der Hinweis auf eine ganzheitliche pädagogische Arbeit im Rahmen einer zeitgemäßen Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder.
Dies bedeutet, daß Pädagogik sich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren muss, um die Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu fördern. (Siehe auch KJHG § 22.1)
Kinder-Yoga ist eine zeitgemäße, ganzheitliche, bedarfsgerechte, weitschauende, weichenstellende Methode, doch wie werden PädagogInnen befähigt, diese Methode in ihre tägliche Arbeit mit Kindern zu integrieren?


Warum Weiterbildungen zum Thema „Yoga mit Kindern“ für Erzieherinnen und Kinder so wertvoll sind?

Ich selbst habe in über 20-jähriger Berufstätigkeit alle Höhen und Tiefen des Erzieherinnenberufes durchlebt und würde heute nicht mehr mit Kindern arbeiten, wenn ich nicht den Yoga-Weg kennen gelernt hätte, einerseits als Ausgleich für mich selbst und andererseits als ein Bildungs- und Erziehungsangebot für meine Kinder.
Ich konnte beobachten, dass wir mit Freude Yoga übten. So begann ich meine guten Erfahrungen anderen Erzieherinnen weiterzugeben.

Um den Yogagedanken an Kinder weiterzugeben, bedarf es der eigenen Motivation aus der Erfahrung heraus. Das heißt, Erzieherinnen brauchen fachgerechte Anleitungen, um am eigenen Körper die vielfältigen ausgleichenden Wirkungen der Asanas zu erfahren.
Bewährt haben sich Hatha-Yoga-Kurse für das ganze Kindergarten-Team im Anschluss an die Dienstzeit und gleich in der Einrichtung.
Dadurch sparen sich die Teilnehmerinnen den Anfahrtsweg und die ausgleichenden Wirkungen zum Berufsalltag werden offensichtlich.
Ein Regenerationsprozess wird eingeleitet.
Erzieherinnen, die ausgeglichen sind und die eigenen Kräfte effektiver einsetzen können, die das Wesentliche der Aufgaben deutlicher sehen, sind belastbarer, erfolgreicher und beliebter. Sie können sich besser für die Bedürfnisse der Kinder einstellen.
Wenn Erzieherinnen die positiven Wirkungen der Yoga-Praxis am eigenen Körper erfahren, verspüren sie den Wunsch, solch eine Methode auch Kindern anzubieten.
Deshalb wandte ich mich an Veranstalter, die Fortbildungen für pädag. Fachkräfte anbieten und traf beim Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V. (Referat Tageseinrichtungen für Kinder) auf reges Interesse.
Nachdem wir eine Veranstaltung zum Thema „Yoga und Entspannungstraining mit Kindern“ ausgeschrieben hatten, geschah etwas sehr Erfreuliches. Es meldeten sich so viele Teilnehmerinnen, daß aus einer Veranstaltung vier Veranstaltungen an verschiedenen Orten wurden.
Diese hohe Nachfrage resultierte aus dem Wunsch heraus, den Kindern zeitgemäße Methoden anzubieten, die sich an den Bedürfnissen der Kinder orientierten.
Durch die positive Resonanz angespornt, befinde ich mich jetzt im Dialog mit dem Verband, um Yoga als ganzheitliche Methode dem pädag. Personal in Erfahrungswochenenden anzubieten.

Was lernen Erzieherinnen in meinen Fortbildungsveranstaltungen?

Sie lernen:

Yogaübungen kindgemäß in ihre tägliche pädagogische Arbeit zu integrieren.
Rahmenbedingungen zu schaffen, für einen reibungslosen Unterricht.
die Wirkungen der Yoga-Übungen auf die kindliche Persönlichkeit zu beschreiben und mit persönlichen Beobachtungen zu untermauern.
wichtige Prinzipien des Unterrichtens einzuhalten, wie z.B die Achtung der individuellen Möglichkeiten und Grenzen und das Prinzip der Freiwilligkeit
Durch letzteres Prinzip wird die Neugierde erst so richtig weckt. Die Kinder lernen dadurch selbst zu entscheiden, was sie brauchen und was nicht.
flexibel zu planen, um die kindlichen Ideen mit einzubauen.
sich auf die Bedürfnisse der Kinder einzustellen und nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln.
Yogaübungen mit anderen Methoden, die schon im Kindergarten Anwendung finden, zu ergänzen. (Wie Stilleübungen, Autogenes Training in Phantasiereisen, Sinneswahrnehmungsspiele, Mandala-Malen, Massage, Muskelentspannung uvm.)
Sie lernen auch, wie wichtig es ist, selbst Yoga zu üben und sich stets auf diesem Gebiet weiterzubilden.

Um den Bedarf zu decken, biete ich in eigener Yogaschule Zusatzausbildungen zur ÜbungsleiterIn für Yoga und Entspannungstraining mit Kindern an.
Die AbsolventInnen dieser Ausbildung sind befähigt, professionell Yogaunterricht in Kindereinrichtungen anzubieten.

Welche Vorteile hat ein Yoga-Unterricht im Kindergarten?

Die Erzieherin verfügt über eine sozialpädagogische Ausbildung und Praxiserfahrungen im Umgang mit Kindern, Eltern und der Öffentlichkeit. Sie kann Reaktionen und kindliches Ver-halten besser einordnen und reflektieren.
Sie kann die Entwicklung des Kindes und die Wirkungen des Unterrichts im Tagesablauf beobachten und die didaktisch-methodische Planung kurzfristig auf besondere Situationen umstellen.
Die Erzieherin kann den ganzen Tagesablauf nutzen, um die Kinder zur Achtsamkeit zu erziehen und um Rahmenbedingungen für Stilleerleben zu schaffen.
Das Kind hat zu seiner Erzieherin besonderes Vertrauen, fühlt sich verstanden. Es kann freiwillig Angebote auswählen.

Ich konnte beobachten, daß Kinder, die schon im Vorschulalter Methoden zur Selbsterfahrung erlernt haben, im Grundschulalter aufnahmefähiger sind. Sie haben anderen Kindern gegenüber, die erst im Schulalter damit beginnen, vieles voraus.
Erzieherinnen, die regelmäßig Yoga unterrichten, berichten mir von positiven Veränderungen im Zusammenleben ihrer Kindergruppe. Auch ihr eigenes Leben verändert sich.
Sie finden zur inneren Harmonie und betrachten ihre Arbeit mit anderen Augen. Sie empfinden Kinder-Yoga als eine sehr effektive Methode zur Förderung der Gesundheit und Lebenskraft.

Liebe Gäste, zum Schluss möchte ich noch an unsere pädagogische Verantwortung als Eltern oder Pädagogen appellieren und Sie aufrufen

nichts zu beschönigen, denn das hilft nichts,
nicht zu resignieren, denn das bringt nichts,
die Dinge zu erkennen wie sie sind und dann nach Lösungswegen zu suchen,
das nützt unseren Kindern viel!

Mit diesen Worten möchte ich schließen, aber nicht ohne mich bei Frau Suzanne Augenstein für Ihre Einladung zu dieser Tagung zu bedanken und nicht ohne den Wunsch auszusprechen, dass die heutige Veranstaltung alle noch enger zusammenbringen möge, die sich mit dem Thema: „Yoga mit Kindern“ befassen.